IT-Vertragsrecht

Softwarekauf und -Miete

Softwarekauf und -Miete, zusammengefasst Softwareüberlassung sind Verträge, die insbesondere im unternehmerischen Bereich ein großes finanzielles Volumen haben können und damit im Falle ungünstiger Vertragsbedingungen zu erheblichen, aber unnötigen Verlusten führen können.

Ob Sie Software anbieten oder Kunde sind – wir beraten Sie bei Vertragsverhandlungen, entwerfen Verträge und begleiten Sie bei der Durchführung des Vertrags. Besonderes Augenmerk gilt dabei den jeweiligen Nutzungsrechten, da diese regelmäßig den wirtschaftlichen Kern des Vertrags bilden.

Auch die Entscheidung zwischen der Überlassung auf Zeit (Miete) oder auf Dauer (Kauf) sollte erst nach rechtlicher Beratung unter Berücksichtigung der beiderseitigen wirtschaftlichen Interessen getroffen werden.

Bei Verträgen über die Überlassung von individuell erstellter Software ist zudem die Beschreibung der Anforderungen an die Software, die Basis für ein Pflichtenheft wird, von grundlegender Bedeutung. Je konkreter die Anforderungen beschrieben sind, desto weniger Konflikte entstehen während der Projektdurchführung.

Hard- und Softwarebeschaffung im Unternehmen

Im unternehmerischen Bereich müssen regelmäßig mehrere Interessen bei der Anschaffung von Hard- und Software berücksichtigt werden: Die wirtschaftlichen Interessen des Unternehmens, die Belange der IT-Verantwortlichen und nicht zuletzt die Mitarbeiter, die letzten Endes mit den beschafften Produkten arbeiten sollen.

Da kann es vorkommen, dass die rechtlichen Aspekte zu kurz kommen und im Hinblick auf die Versprechungen des Anbieters dessen AGB oder Vertragsentwürfe einfach übernommen werden. Dies kann gravierende Nachteile mit sich bringen.

Nur durch eine qualifizierte rechtliche Begleitung und Prüfung etwaiger Vertragsentwürfe ist sichergestellt, dass Ihre Interessen ausreichend berücksichtigt werden. Dies betrifft Fragen wie:

Welche Vertragsart soll gewählt werden? Kauf, Miete, Leasing, Software as a Service?

Welche Gewährleistungsrechte habe ich? Wie schnell muss der Anbieter bei Mängeln reagieren?

Welchen Umfang haben die Nutzungsrechte im Hinblick auf die Zahl der Nutzer oder Arbeitsplätze?

Outsourcing und Cloudcomputing

Outsourcing und Cloudcomputing sind ähnliche Geschäftsmodelle. Im Wesentlich geht es darum, Geschäftsabläufe aus dem eigene Unternehmen auszulagern und auf externe Anbieter zurückzugreifen. Hierbei locken Ersparnisse bei der eigenen IT und die jederzeitige weltweite Verfügbarkeit von Ressourcen.

Die Risiken, die damit verbunden sind, werden jedoch mitunter nicht beachtet: Unter datenschutzrechtlichen Gesichtspunkten ist ein Auslagern von persönlichen Daten „in die Cloud“ nur unter sehr engen Voraussetzungen zulässig. Ähnlich sieht es im Bereich Compliance aus. Erfüllt der Anbieter meine eigenen Vorgaben?

Nicht zuletzt ist für den Fall vorzusorgen, dass die Zusammenarbeit irgendwann auch wieder beendet wird: Wie kann eine reibungslose Rückführung der Prozesse und Daten in das eigene Unternehmen gewährleistet werden?

In all diesen Fragen können wir Sie beraten, im besten Fall noch in der Phase der Vorplanung.